Gehörlosigkeit und Identität - Vordiplomarbeit

Der Zusammenhang zwischen Identität und Gehörlosigkeit wird immer wieder aufgegriffen und diskutiert. Lange Zeit fand man den Begriff hauptsächlich im erziehungswissenschaftlichen Kontext. In Verbindung mit Gehörlosigkeit wurde er erst später gebraucht. Es gibt einige Autoren, die über dieses Thema geschrieben haben und immer noch in Zeitschriften Artikel über das Thema veröffentlichen. Autoren, die hier genannt werden müssen sind zum einen Bernd Ahrbeck und Wolfgang Hintermair. In der vorliegenden Arbeit möchte ich mich hauptsächlich mit der Habilitationsschrift Ahrbecks über das Thema Identität und Gehörlosigkeit beschäftigen.

Ahrbeck bezieht sich in seiner Schrift sehr oft auf die Identitätstheorien Meads, Krappmanns und Eriksons. Im zweiten Kapitel werde ich die gleichen Theorien aufgreifen und sie erläutern.

Weiterhin habe ich mich mit den Identitätstheorien unter dem Gesichtspunkt der Gehörlosigkeit beschäftigt und werde das Zusammengetragene im dritten Kapitel aufführen.

Ich möchte anfänglich darauf hinweisen, dass diese Arbeit auf keinen Fall einen Anspruch auf vollkommene und umfassende Beleuchtung des Themas stellt. Ich habe versucht – soweit es mir in diesem Rahmen möglich war – das Thema wissenschaftlich zu erfassen und zu erläutern.

Janina Köck, Fulda, den 10.01.2003
1. Prüfer: Professor Dr. Werner Nothdurft
2. Prüfer: Professor Dr. Volker Hinnenkamp

Weitere wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Sozialstaat, Non Profit Management, Schichtprägung und Individualisierung, Möglichkeiten und Chancen des Kinder- und Jugendschutzes, Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch sowie Armut und Krankheit sind von der Autorin frei im Netz verfügbar.

Gehörlosigkeit und Identität - Vordiplomarbeit, vorgelegt im Fachbereich Sozialwesen Fachhochschule Fulda, Wintersemester 2002/2003